GBG Prélude

Die mit der Beharrlichkeit eines Riffs wiederholte Tonfolge g b g steht für die Initialen des Georg-Büchner-Gymnasiums der Kleinstadt Kaarst, das im Jahre 1999 sein 25-jähriges Bestehen beging, weshalb das Motiv denn auch 25mal erklingt. In den jazz- oder bluesartigen Sparten der U-Musik – und hier ist das kleine Klavierstückchen ja anzusiedeln – gibt es bewährte Mittel (z.B. fill-ins), um ein Umschlagen solcher "DREItönigkeit" in quälende EINtönigkeit zu verhindern.

Das Stück bildet den Einstieg in meinen Sketch (Titel ebenfalls "GBG") den ich damals für den Festakt geschrieben und zum besten gegeben habe.

Meine Künste als Sketchemacher, Kabarettist, Stimm- und Dialekt-Imitator von jedem in anderer Weise bewertet und erlebt werden – Hauptsache, von niemandem so wie von mir selbst. Ich kann mir das kaum ansehen, ohne geradezu körperlich noch einmal meinen alarmierend miserablen Gesundheitszustand zurückzurufen. Wer genauer hinsieht- und hört, bemerkt aber vielleicht die Zappeligkeit dieses hypernervösen, fettleibigen Wracks, das da einen Saal auf 180 bringt, selbst aber auch mit einem Puls von 180 nicht recht weiß, ob es jetzt gerade nur einen Kleinkunstauftritt oder den eigenen Herztod hinlegt. Die Künste selbst aber halte ich immer noch für mehr als respektabel. 

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